SPD-OV Fahrland
Der Unterbezirksparteitag möge beschließen:
Verbesserung der ÖPNV-Anbindung von Fahrland und Neu Fahrland
Fahrland und Neu Fahrland sind Ortsteile mit einer stetig wachsenden Bevölkerung. So ist z.B. die Zahl der Einwohner in Fahrland auf über 4.000 gestiegen. Weitere Wohnbaumaßnahmen stehen an, auch in Neu Fahrland. Später werden noch Wohneinheiten für 3.800 Einwohner in Krampnitz hinzukommen. Viele sind Pendler und müssen in die Innenstadt oder zum Hauptbahnhof, um von dort weiter zu ihren Arbeitsplätzen zu kommen. Zudem leben in den beiden Ortsteilen auch viele Senioren, für die z.B. in Fahrland altersgerechte Wohnungen gebaut wurden. Für Arzt- und Apothekenbesuche in der Innenstadt (in Fahrland und Neu Fahrland gibt es keine Apotheke) sind sie, falls sie kein Auto haben, auf den Bus angewiesen.
Gleichwohl gibt es mit der Linie 609 keine durchgehende Busverbindung zur Innenstadt bis zum Hauptbahnhof. Es ist nicht möglich, ohne umzusteigen in die Innenstadt oder umgekehrt nach Fahrland oder Neu Fahrland zu kommen. Umgestiegen werden muss, je nach Tageszeit, an den Haltestellen „Satzkorn“, „Eisenbahnbrücke Marquardt“, „Eisbergstücke“, „Heinrich-Heine-Weg“, „Am Golfplatz/Viereckremise“ (mit Fußweg), „Am Schragen“ und / oder „Platz der Einheit/West“. Da der Bus regelmäßig im Stau steht, klappt es häufig mit den Anschlüssen nicht. Für Senioren ist das Umsteigen zudem beschwerlich. Es ist somit von vornherein kein Anreiz gegeben, auf die Nutzung des eigenen Autos zu verzichten und auf den ÖPNV umzusteigen. Der SPD-Ortsverein Fahrland findet, dies ist ein nicht haltbarer Zustand. Ohne Werbung mit einem Angebot für eine schnelle Verbindung in die Innenstadt und wieder zurück wird niemand sein Auto zu Hause lassen und den Bus nehmen. Die Verkehrsprobleme (und auch die Parkprobleme) werden sich vielmehr mit dem Bevölkerungszuwachs weiter verstärken.
Die SPD bittet den Oberbürgermeister einen Shuttleservice bis zur nächsten Tramstation einzusetzen.
Empfehlung der Antragskommission: Annahme


