AntragstellerInnen:
SPD-OV Babelsberg, SPD-OV Potsdam Süd, SPD-OV Potsdam West, SPD-OV Potsdam Mitte/Nord
Der Unterbezirksparteitag möge beschließen:
Unsere Politik für Potsdam
Unsere Politik für Potsdam
Die SPD steht seit 1990 in Potsdam in der Verantwortung. Die Wählerinnen und Wähler haben uns immer wieder das Vertrauen ausgesprochen. Das ist für uns Auftrag und Verpflichtung zugleich. Wir wollen auch in Zukunft Verantwortung tragen und werden um das Vertrauen der Menschen werben.In den vergangenen Jahren wurden unter sozialdemokratischer Führung wegweisende und richtige Entscheidungen für Potsdam getroffen:- Wir haben der sozialen Wohnraumversorgung auf allen politischen Ebenen neue Bedeutung gegeben und frühzeitig den sozialen Wohnungsbau als große Aufgabe erkannt. Weil wir dafür sorgen, dass Wohnen für die Potsdamerinnen und Potsdamer in ihrer Stadt bezahlbar bleibt. Dazu haben wir die Entwicklung des Bornstedter Feldes vorangebracht und unterstützen nun die Entwicklung von Krampnitz zum Wohngebiet. Wir wenden die Möglichkeiten der neuen Wohnraumförderung des Landes Brandenburg in Potsdam konsequent an.
- Wir haben die Sanierung von Kitas und Schulen vorangebracht. Diese Aufgabe setzen wir fort und bauen darüber hinaus unsere Bildungseinrichtungen aus.
- Wir stehen zu den 54 Millionen Euro städtischen Geldes im kommunalen Haushalt zur Sicherung der hohen Betreuungsquoten in unseren Kitas. Wir wollen beste Bedingungen dafür schaffen, dass Familie und Beruf in Potsdam vereinbar sind.
- Wir fördern den öffentlichen Nahverkehr und den Radverkehr, um den wachsenden Mobilitätsanforderungen auf der einen Seite und unserer hohen Lebensqualität in einer sauberen Umwelt andererseits in unserer wachsenden Stadt gerecht zu werden.
- Wir haben darauf geachtet, dass alle Stadtteile Potsdams entwickelt werden. Die städtebauliche Aufwertung und die Sanierung der Neubaugebiete waren und sind uns genauso wichtig wie die Sanierung der historischen Stadtkerne von Potsdam und Babelsberg.
- Wir stehen zur Entwicklung der Potsdamer Mitte zu einem urbanen Stadtzentrum mit Wohnen, Gewerbe und Kultur, das einer Landeshauptstadt würdig ist und sich am historischen Stadtgrundriss als Maßstab orientiert. Die Entscheidung des Landtages, sein neues Parlament als Landtagsschloss am Alten Markt zu errichten, war ein wichtiges Bekenntnis zur Landeshauptstadt.
- Wir haben frühzeitig die Bedeutung des Hauptbahnhofs, der Speicherstadt und des Brauhausbergs als innerstädtische Entwicklungsflächen in Ergänzung zur alten Mitte erkannt.
- Wir haben unsere städtischen Unternehmen zu erfolgreichen Betrieben der kommunalen Daseinsvorsorge umgebaut und werden ihrer Transparenz weiter erhöhen.
- Nicht zuletzt hat sich die Wirtschaft der Landeshauptstadt sehr gut entwickelt. Neben den Dienstleistungen und Verwaltung konnten sich weitere Schwerpunkte bilden, in der Medienwerkstatt für Film und IT, in der Schiffbauergasse für Kultur und Kreativwirtschaft, der Universitätsstandort Golm und weitere Standorte für die Wissenschaft sowie dem Luftschiffhafen für den Sport. Die Entwicklung dieser Standorte ist nicht vollendet. Daran wollen wir weiter arbeiten. Wir kümmern uns aber auch um kleinteiligere Kreativwirtschaft. Um das in Potsdam vorhandene Potential zu unterstützen, wurde das Kreativhaus Rechenzentrum geschaffen. Wir stehen zur Möglichkeit der weiteren Nutzung und der Schaffung weiterer Räume für die Potsdamer Kreativszene.
- Die Aufnahme von tausenden Flüchtlingen in unserer Stadt haben wir gemeistert. Potsdam hat sich als weltoffene und tolerante Stadt gezeigt. Darauf sind wir stolz.
Beschluss


