Jusos Potsdam
Der Unterbezirksparteitag möge beschließen:
Mehr bezahlbare Wohnungen für Studierende und Auszubildende
Wir fordern die Stadt Potsdam auf, sich in Gesprächen folgende Ziele zu setzen:
- Bis zum Jahr 2025 1.000 zusätzliche bezahlbare Wohnplätze für Studierende an Potsdamer Hochschulen zu schaffen. Hierfür ist unter anderem die enge Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Potsdam zu suchen und zu halten sowie die Einwerbung von Fördermitteln der Bundes- und Landesebene für den Bau neuer Studierendenwohnheime zu unterstützen.
- Bis zum Jahr 2025 1.000 zusätzliche bezahlbare Wohnplätze für Auszubildende an Potsdamer Betrieben zu schaffen. Hierbei kann das Modell der Studierendenwohnheime als Vorbild dienen. Soweit von der Stadt als zielführend bewertet ist dabei die Zusammenarbeit mit der IHK Potsdam und den Gewerkschaften zu suchen.
Als bezahlbar gelten dabei Wohnplätze, deren Warmmiete die Wohnpauschale nach Bundesausbildungsförderungsgesetz (aktuell 250€) nicht deutlich übersteigt.
Begründung:
Auch in einer wachsenden Stadt mit steigenden Mieten muss weiterhin Platz für Menschen mit nur geringen Einkommen sein. Hierzu zählen auch und gerade junge Menschen, die sich in der Ausbildungsphase befinden. Aktuell wohnen jedoch nur etwa die Hälfe der ca. 25.000 Studierenden an Potsdamer Hochschulen in der Landeshauptstadt. Dies liegt auch darin, dass das Studentenwerk Potsdam bisher für weniger als 10% der Potsdamer Studierenden Wohnheimplätze vorhalten kann. Auch für viele Auszubildende ist die Möglichkeit, unabhängig von den Eltern wohnen zu können, ein wichtiges Element für die empfundene Selbstständigkeit und Wohnqualität. Deshalb möchten wir sicherstellen, dass beide Gruppen in der laufenden Entwicklung des Potsdamer Wohnungsmarktes nicht marginalisiert werden, sondern weiter ihren Platz in unserer Stadt finden können.
Empfehlung der Antragskommission: Annahme


